Petit quatuor
arrangé pour quatuor à vent par Sebastian Manz (2015)
d’après la version originale pour saxophones (1935)

Die Idee, Jean Francaix Petit quatuor für Oboe, Klarinette, Horn und Fagott zu arrangieren, wurde
im Grunde genommen aus einer Not heraus geboren: Als Ensemble, bestehend aus eben diesen vier
Instrumenten und einem Pianisten, waren wir auf der Suche nach einem kurzen, knackigen und wirkungsvollen
Eröffnungsstück, dem innerhalb des Programms die bekannten Quintette von Beethoven (op. 16)
und Mozart (KV 452) folgen sollten.
In dem von Jean Francaix 1935 für Saxophonquartett komponierten Petit quatuor wurden wir schließlich
fündig, da das Stück sowohl in der Interpretation des gesamten Werkes, als auch im Spiel einzelner
Sätze ein reizvolles Eröffnungs- oder Zugabenstück darstellt. Zusätzlich kann sich im Rahmen der
facettenreichen Besetzung des Arrangements jedes Instrument wirkungsvoll und abwechslungsreich
profilieren. In diesem Werk des gerade erst 23-jährigen Komponisten zeigen sich bereits sowohl kompositorische
Qualitäten, als auch viele besondere technische Herausforderungen, die sein gesamtes
Oeuvre durchziehen und es besonders unter uns Bläsern berühmt-berüchtigt machen sollten.
Somit ist das Werk gleichermaßen für Interpreten, aber auch für das Publikum ein perfekter dramaturgischer
und vergnüglicher Einstieg in die wunderbare Welt der Bläserkammermusik des 20. Jahrhunderts.