Pressestimmen 2010

Kammermusik bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern

Ein Strahl dringt in die Seele

“ … Tonlose Stille öffnete sich ganz allmählich für lange Klagetöne, denen verwirrend exotische Melodien folgten: ein Tonzauberer, dieser Klarinettist! Ein Klangzauber ganz anderer Art gint vom fünften Satz “Lobpreis der Ewigkeit Jesu” aus. Da zog die Cellistin eine inbrünstige Kantilene in himmlische Weiten, unendlich. Helmchen untersetzte diesen hinreißenden Gesang mit Akkorden, bei denen Ebenmaß und welchselnde Farbigkeit gegeneinander standen. Danach der Tanz des Zorns, bei dem alle vier Instrumente gemeinsam durch ein rhythmisch verwickeltes unisono stürmten, so einzigartig synchron, dass man sich vorstellen kann, wie sehr die vier Solisten auch privat gemeinsam “ticken”.
Nordkurier, 16. August 2010

Kammermusik bei der KlangWerkstatt des Kissinger Sommers

“ … Geradezu sensationell spielten Sebastian Manz und Boris Kusnezow Robert Schumanns Fantasiestücke op. 73, mit absolut gleichem Atem und romantischer Ungeduld, wobei die Klarinette verblüffend nah wie selten an die singende menschliche Stimme heran kam. …”
Saale Zeitung, 03. Juli 2010

Recital mit dem Duo Riul beim Heidelberger Frühling

Feinste Ausdrucksqualität

“ … Spätestens hier zeigte sich wie aufmerksam Manz und Klett ihr Zusammenspiel gestalten können. Eine bemerkenswerte künstlerische Übereinkunft, unabhängig davon, ob bei den Kompositionen von Claude Debussy … , Jean Françaix oder Darius Milhaud nun schroffe Eruptionen dominierten, vertrackte Rhythmen zu bewältigen waren oder rasante Passagen zu halsbrecherischen Tempi verführten. …”
Mannheimer Morgen, 22. April 2010

Konzert mit dem Gémeaux Quartett im Bürgerhaus Pullach

“Es ist nicht übertrieben, von einer Sternstunde zu sprechen, die das Publikum im Bürgerhaus Pullach beim jüngsten Konzertabend erlebt hat. (…) Von der ersten Note weg atmete die Musik Mozarts in selten zu erlebender Gesanglichkeit. Die fünf Musiker schwebten geradezu durch das filigrane Geflecht der Mozart’schen Sätze. Allen vorweg Klarinettist Sebastian Manz, der Melodien und Töne mit einer Beweglichkeit in Farbe und Nuancen vor sich herschiebt, als wären es Bälle, die es galant zu jonglieren gilt. Kongenial dazu spielten die vier Streicher. (…) Das h-Moll-Quintett von Johannes Brahms nach der Pause, war dann noch einmal ein Erlebnis für sich. Hier nahmen sich die Musiker zum allgemeinen Hörvergnügen Freiheiten heraus, die ihnen bei Mozart wegen der klassischen Formgebung noch verwehrt blieben. Da gab es Momente, in denen die Töne wie in Schwerelosigkeit abzusinken schienen; und dann aber wieder aufgefangen durch den von Brahms geforderten nach vorne treibenden Duktus. (…) Es brauchte nach dem großartigen Konzert noch eine ganze Weile, bis der eine und andere wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen war. So sehr klangen die Töne, klang das jugendlich phantastische Spiel noch nach. “
Süddeutsche Zeitung, 16. März 2010

'Wunderbar ausbalanciertes Spiel'

“ … Vom wie gehaucht klingnenden Pianissimo bis zum vollmundigen Forte, lässt er den Zuhörer kleinste dynamische Abstufungen hören, die den Notentext mit gefühlvollem Ausdruck erfüllen. Durch die Verbindung von optimaler Darstellung des dichten Satzgeflechts und einem wallenden Sinn für Zusammenklang, gelingt eine herausragende Interpretation.”
Münchner Merkur, 16. März 2010

Mozarts Klarinettenkonzert mit der Nordwestdeutschen Philharmonie unter Simon Gaudenz in Salzburgs Festspielhaus

“ … Er spielte, nein, er lebte mit dem Bassettinstrument in seinen Händen jede noch so kleine Nuance des Werks. Er kostete Mozarts kontrastierend durch alle Register geführten Gedanken aus – und hat sie an den Nahtstellen zu Tutti-Einsätzen quasi mit improvisierten Nachspielen ergänzt.
Vom Orchester beflügelt begleitet, wusste Manz sich mit nahezu überirdischem Pianissimo in das Adagio hinüber zu singen. Lang ließ er die den Zauber in der atemlosen Stille des Auditoriums nachklingen – bevor er sich spritzig virtuos in die Arabesken des Rondos stürzte. Ohne Übertreibung: eine ausgereifte Wiedergabe, die in Erinnerung bleiben wird! …”
www.DrehPunktKultur.at, 8. März 2010

Aaron Coplands Klarinettenkonzert mit den Hofer Symphonikern unter der Leitung von Hermann Bäumer im Theater Hof

“ … Ganz langsam und leise wie ein geheimnisvolles Wiegenlied beginnen Streicher, Harfe und Klavier sein Klarinettenkonzert. Bläser fehlen – außer einem: Sebastian Manz, der 24-jährige, schon weltmeisterliche Solist des Abends, lässt darüber eine sachte Melodie voll ätherischer Schwermut aufblühen. Elegie in Zeitlupe: Fast bis zum Stillstand, zum Verstummen reduziert sich der wunderbare erste Teil des (leider) kurzen Werks. In der Kadenz allerdings erwacht Manz in breiter Ausführlichkeit aus seinem gefühlvollen Träumen und sammelt mitreißende Virtuosen- und Ausdruckskräfte in sich. Immer frecher, heller, jazziger werden Ton und Geläufigkeit. Endlich befreit er sich ganz zum eigensinnigen Staccato pointierter Einzeltöne, zu burschikosen Laufpassagen. Mit dem Orchester entfacht er vergnügte Diskussionen und sucht dabei schlitzohrig das letzte Wort zu behalten. Unverkennbar fröhlich swingt Manz’ Körper in den Synkopen und Punktierungen mit, bis er mit dem gleichen Glissando, das George Gershwins “Rhapsodie in Blue” eröffnet, das Konzert beschließt – schlichtweg glänzend. Das Publikum jubelt.”
Frankenpost, 8. Februar 2010

Jean Francaix' Klarinettenkonzert mit dem Bayerischen Landesjungendorchester im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim

“ … Riesige Freude machte der 24-jährige Solist Sebastian Manz, der 2008 den seit 40 Jahren nicht mehr vergebenen ersten Preis im ARD-Musikwettbewerb in München errungen hatte. Für diesen mit glasklaren und lupenreinen und balsamisch fließenden Tönen aufwartenden Klarinettisten scheint es keine technischen Schwierigkeiten zu geben. Er kann mit seiner Klarinette kichern, zwitschern, singen, träumen und auch mal gespielt unwirsch dreinfahren, durchmisst Höhen und Tiefen des Klangspektrums mit höchster Sicherheit und Lockerheit. …”
Oberbayerisches Volksblatt , 12. Januar 2010

Aktuelles

25.09.2010

Am 25. September spielt Sebastian Manz zum ersten Mal in seiner neuen Position als Soloklarinettist beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR.

12.05.2010

Wiederum erfolgt ein wichtiges Debüt, diesmal im Wiener Konzerthaus. Sebastian Manz spielt Nielsens Klarinettenkonzert mit dem WienerKammerorchester, das Konzert, mit welchem er im Finale des 57. Internationalen Musikwettbewerb der ARD den Sieg errang.

04.05.2010

Sebastian Manz debütiert mit Mozarts Klarienettenkonzert in der Tonhalle Zürich und bringt das Publikum zum Rasen. Die Nordwestdeutsche Philharmonie begeistert unter ihrem neuen Chefdirigenten, Eugene Tzigane.

16.04.2010

Zwischen dem 16. und 18. April nehmen Sebastian Manz und Martin Klett als “Duo Riul” ihre erste gemeinsame CD in Berlin auf.

10.03.2010

Am 10. März spielt Sebastian Manz zum ersten Mal mit den Münchner Symphonikern im Herkulessaal in München Mozarts Klarinettenkonzert. Das Konzert wird am 11. März ein zweites Mal im Prinzregententheater zu hören sein.
MünchenMusik

04.03.2010

Mit der Nordwestdeutschen Philharmonie unter der Leitung von Simon Gaudenz wird Sebastian Manz zum ersten Mal in Salzburgs Festspielhaus auftreten. Auf dem Programm steht Mozarts Klarinettenkonzert.

15.02.2010

Sebastian Manz mit Jean Francaix' Klarinettenkonzert auf BR-Klassik. Ab 10.05 Uhr wird der Mitschnitt des Münchner Konzerts vom 06. Januar auf BR-Klassik ausgestrahlt.

31.01.2009

„ … Als Höhepunkt des ersten Teils präsentierte Klarinettist Sebastian Manz das Konzert für Klarinette und Orchester in B-Dur von Ignaz Pleyel. Mit seinem beeindruckend virtuosen Spiel fesselte er die Zuhörer …”

Westdeutsche Allgemeine Zeitung WAZ, 31.01.2009