Pressestimmen 2010

Konzert mit den Münchner Symphonikern in der Festhalle Viersen

'Sebastian Manz: Ein Solist der Extraklasse'

“ … Dem freundlichen, unprätentiös und locker wirkenden jungen Künstler gelang – getragen von Schmöhe und dem sorgfältig begleitenden Orchester – eine Wiedergabe, wie sie besser kaum denkbar ist … Das zeigte sich in Manz' stupender, klangintensiver Beherrschung des Instruments und mehr noch bei interpretatorischen Feinheiten – beispielsweise beim wie aus dem Nichts erwachsenden Einstieg in den traumschönen Mittelsatz.”
Rheinische Post, 09. November 2010

Kammermusik bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern

'Ein Strahl dringt in die Seele'

“ … Tonlose Stille öffnete sich ganz allmählich für lange Klagetöne, denen verwirrend exotische Melodien folgten: ein Tonzauberer, dieser Klarinettist! Ein Klangzauber ganz anderer Art gint vom fünften Satz “Lobpreis der Ewigkeit Jesu” aus. Da zog die Cellistin eine inbrünstige Kantilene in himmlische Weiten, unendlich. Helmchen untersetzte diesen hinreißenden Gesang mit Akkorden, bei denen Ebenmaß und welchselnde Farbigkeit gegeneinander standen. Danach der Tanz des Zorns, bei dem alle vier Instrumente gemeinsam durch ein rhythmisch verwickeltes unisono stürmten, so einzigartig synchron, dass man sich vorstellen kann, wie sehr die vier Solisten auch privat gemeinsam “ticken”.
Nordkurier, 16. August 2010

Kammermusik bei der KlangWerkstatt des Kissinger Sommers

“ … Geradezu sensationell spielten Sebastian Manz und Boris Kusnezow Robert Schumanns Fantasiestücke op. 73, mit absolut gleichem Atem und romantischer Ungeduld, wobei die Klarinette verblüffend nah wie selten an die singende menschliche Stimme heran kam. …”
Saale Zeitung, 03. Juli 2010

Recital mit dem Duo Riul beim Heidelberger Frühling

'Feinste Ausdrucksqualität'

“ … Spätestens hier zeigte sich wie aufmerksam Manz und Klett ihr Zusammenspiel gestalten können. Eine bemerkenswerte künstlerische Übereinkunft, unabhängig davon, ob bei den Kompositionen von Claude Debussy … , Jean Françaix oder Darius Milhaud nun schroffe Eruptionen dominierten, vertrackte Rhythmen zu bewältigen waren oder rasante Passagen zu halsbrecherischen Tempi verführten. …”
Mannheimer Morgen, 22. April 2010

Konzert mit dem Gémeaux Quartett im Bürgerhaus Pullach h4. 'Wunderbar ausbalanciertes Spiel'

“ … Vom wie gehaucht klingnenden Pianissimo bis zum vollmundigen Forte, lässt er den Zuhörer kleinste dynamische Abstufungen hören, die den Notentext mit gefühlvollem Ausdruck erfüllen. Durch die Verbindung von optimaler Darstellung des dichten Satzgeflechts und einem wallenden Sinn für Zusammenklang, gelingt eine herausragende Interpretation.”
Münchner Merkur, 16. März 2010

Mozarts Klarinettenkonzert mit der Nordwestdeutschen Philharmonie unter Simon Gaudenz in Salzburgs Festspielhaus

“ … Er spielte, nein, er lebte mit dem Bassettinstrument in seinen Händen jede noch so kleine Nuance des Werks. Er kostete Mozarts kontrastierend durch alle Register geführten Gedanken aus – und hat sie an den Nahtstellen zu Tutti-Einsätzen quasi mit improvisierten Nachspielen ergänzt.
Vom Orchester beflügelt begleitet, wusste Manz sich mit nahezu überirdischem Pianissimo in das Adagio hinüber zu singen. Lang ließ er die den Zauber in der atemlosen Stille des Auditoriums nachklingen – bevor er sich spritzig virtuos in die Arabesken des Rondos stürzte. Ohne Übertreibung: eine ausgereifte Wiedergabe, die in Erinnerung bleiben wird! …”
www.DrehPunktKultur.at, 8. März 2010

Aaron Coplands Klarinettenkonzert mit den Hofer Symphonikern unter der Leitung von Hermann Bäumer im Theater Hof

“ … Ganz langsam und leise wie ein geheimnisvolles Wiegenlied beginnen Streicher, Harfe und Klavier sein Klarinettenkonzert. Bläser fehlen – außer einem: Sebastian Manz, der 24-jährige, schon weltmeisterliche Solist des Abends, lässt darüber eine sachte Melodie voll ätherischer Schwermut aufblühen. Elegie in Zeitlupe: Fast bis zum Stillstand, zum Verstummen reduziert sich der wunderbare erste Teil des (leider) kurzen Werks. In der Kadenz allerdings erwacht Manz in breiter Ausführlichkeit aus seinem gefühlvollen Träumen und sammelt mitreißende Virtuosen- und Ausdruckskräfte in sich. Immer frecher, heller, jazziger werden Ton und Geläufigkeit. Endlich befreit er sich ganz zum eigensinnigen Staccato pointierter Einzeltöne, zu burschikosen Laufpassagen. Mit dem Orchester entfacht er vergnügte Diskussionen und sucht dabei schlitzohrig das letzte Wort zu behalten. Unverkennbar fröhlich swingt Manz’ Körper in den Synkopen und Punktierungen mit, bis er mit dem gleichen Glissando, das George Gershwins “Rhapsodie in Blue” eröffnet, das Konzert beschließt – schlichtweg glänzend. Das Publikum jubelt.”
Frankenpost, 8. Februar 2010

Jean Francaix' Klarinettenkonzert mit dem Bayerischen Landesjungendorchester im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim

“ … Riesige Freude machte der 24-jährige Solist Sebastian Manz, der 2008 den seit 40 Jahren nicht mehr vergebenen ersten Preis im ARD-Musikwettbewerb in München errungen hatte. Für diesen mit glasklaren und lupenreinen und balsamisch fließenden Tönen aufwartenden Klarinettisten scheint es keine technischen Schwierigkeiten zu geben. Er kann mit seiner Klarinette kichern, zwitschern, singen, träumen und auch mal gespielt unwirsch dreinfahren, durchmisst Höhen und Tiefen des Klangspektrums mit höchster Sicherheit und Lockerheit. …”
Oberbayerisches Volksblatt , 12. Januar 2010

Aktuelles

14.11.2011

Tafelhalle Nürnberg. Um 19.30 Uhr, verleiht die Stadt Nürnberg ihre Kulturpreise. Sebastian Manz, der in Nürnberg das Labenwolf-Gymnasium besuchte, wird neben fünf weiteren Künstlern ausgezeichnet.

08.09.2011

Debüt beim Lucerne Festival! Sebastian Manz und Martin Klett spielen um 12:15 Uhr im Casineum ein Kammermusikprogramm mit Werken von Schumann, Chopin, Yun und Brahms.

27.07.2011

Debüt bei den Salzburger Festspielen. Sebastian Manz spielt kammermusikalisch mit Christiane Karg, Renaud Capuçon, Katja Lämmermann, Antoine Tamestit, Clemens Hagen, Alois Posch, Albrecht Mayer, Magali Mosnier, Herbert Schuch, Gereon Kleiner, Leo Schmidinger, Martin Grubinger. Um 11.00 Uhr übertragen ORF 2 und 3sat den Eröffnungsakt.

21.07.2011

Soeben wurde bekannt gegeben: Sebastian Manz erhält den ECHO Klassik 2011 in der Kategorie “Nachwuchskünstler des Jahres”.

19.06.2011

Wieder zu Gast beim Kissinger Sommer, spielt Sebastian Manz diesmal mit den Sängern Felicitas Fuchs (Sopran) und Kejia Xiong (Tenor). Am Klavier ist Semin Skigin zu hören. Das Konzert findet um 15.00 Uhr in Münnerstadt statt.

07.06.2011

Zwischen dem 7. und 12. Juni wird Sebastian Manz erstmalig beim Festival “Spannungen”- Musik im Kraftwerk Heimbach auftreten. Seine musikalischen Partner sind u. a. Lisa Batiashvili, Francoix Leleux, Dag Jensen, Marie-Luise Neunecker und Sharon Kam.

14.05.2011

Das Nielsen-Klarinettenkonzert führt Sebastian Manz für 3 Konzerte nach Rostock. Es ist sowohl sein Debüt in dieser Stadt als auch mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Termine sind am 14./15./16. Mai, jeweils um 19.30 Uhr in der St.-Nikolai-Kirche. Tickets

31.01.2009

„ … Als Höhepunkt des ersten Teils präsentierte Klarinettist Sebastian Manz das Konzert für Klarinette und Orchester in B-Dur von Ignaz Pleyel. Mit seinem beeindruckend virtuosen Spiel fesselte er die Zuhörer …”

Westdeutsche Allgemeine Zeitung WAZ, 31.01.2009